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Intimität überhaupt möglich?

Ich habe bereits geschrieben, dass ich letztes Jahr operiert wurde. Aktuell sind 67kg runter. Dass das den Körper belastet, steht außer Frage. Die Haut hat sich über all die Jahre und auch Kilos gedehnt. Das verschwindet nicht einfach mal so - schon gar nicht, wenn am Anfang kein Sport gemacht wird. Ich habe zu Beginn keinen Sport gemacht.. dafür bezahle ich jetzt.Meine Haut ist schlaff, für meine Brüste schäme ich mich bereits im Sportstudio. Was aber, wenn man sich mit jemanden richtig gut versteht? Derjenige kennt mich nur eingepackt. Ich habe jeden Tag ein hässliches Shape-Ding an, damit alles an den richtigen Stellen sitzt. Sieht er natürlich nicht, aber ich weiß es. Und ausziehen geht dann einfach nicht. Das belastet mich unheimlich. Die Brüste einer 90-Jährigen, der Bauch hängt, die Oberschenkel und Arme ebenfalls nur am Schwabbeln.Eigentlich schade. Ich hab ihn gerne. Eine Hautstraffung ist erst möglich, wenn ich mein Gewicht halte - ich möchte aber unbedingt noch mehr abnehmen. Der falsche Zeitpunkt..

27.4.17 16:29, kommentieren

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Den Körper kennenlernen

Unser Körper ist faszinierend. Jede Reaktion, jeder Mechanismus und jede Bewegung, die er kennt und umsetzt – darüber lassen sich mehrere Bücher füllen. Und dennoch verstehen wir ihn kaum. Woher weiß der Körper, dass wenn ihm ein Sandkörnchen ins Auge fliegt, er Tränen produzieren muss, um dieses wieder loszuwerden, sodass unser Auge nicht dauerhaft beschädigt wird. Unser Körper macht es aber. Ein Mechanismus, welcher vor Millionen vor Jahren schon existierte. Heute sind viele angelernte Mechanismen jedoch veraltet. Gerade in Bezug auf Ernährung, welche ich heute thematisieren möchte, hat sich unser Umfeld verändert, unser Körper jedoch kaum. Was sollte der heutige Körper über unsere Ernährung theoretisch wissen? Zumindest in der westlichen Zivilisation bekommt er alles, was er will und so viel, wie er will. Warum hält er sich also Notreserven? Er könnte doch erkennen, dass er morgen nicht hungern wird. Leider ist unser Körper langsam. Er hat immer noch Angst, dass die nächste Not kommen und er über längere Zeit wenige Nährstoffe kriegen könnte. Prinzipiell eine gute Sache, denn unsere Lebenschancen erhöhen sich, wenn der Körper Reserven aufbauen und in Notzeiten auf Sparflamme gehen kann. Jetzt gibt es aber ein Problem – eigentlich beinhaltet das ganz viele Probleme, aber heute möchte ich nur auf das eine eingehen: Wir werden immer fetter! Wir geben dem Körper jeden Tag so viele Nährstoffe, wie er braucht und noch mehr. Unser Körper – hochintelligent und faszinierend – nimmt das MEHR an Nährstoffen und speichert es. Der nächste Tag ist für ihn ungewiss. Das wiederholen wir und wiederholen wir und wiederholen wir. Wer dem Körper also nicht nur für den einen Tag die Nährstoffe zur Verfügung stellt, wird FETT. Unser Körper versteht nicht, dass er den Überschuss an Nährstoffen nicht behalten muss. Wir tun ihm weh, er kann sich nicht wehren und was wir uns selbst damit antun, das wissen die Meisten auch: Bluthochdruck, Diabetes und verminderte Bewegungsfähigkeit sind „nur“ die Folgen von Adipositas. Und wie viele verstehen wirklich, was das bedeutet? Es ist zu abstrakt. So mancher verschließt auch die Augen davor. Wir wollen diese Gefahren nicht sehen. Aber wir tun unserem Körper weh. Der Ärmste, der uns beschützen möchte, der uns ein Leben schenkt.. Statt ihm zu danken, geben wir ihm die Schuld und machen ihn kaputt…

8.4.17 19:05, kommentieren